Donnerstag, 7. Oktober 2010

Projekt 2010: Calderon

(nach: Projektbericht von Ilga Geppert und Konrad Piok)

Auch heuer haben sich wieder 8 Personen aus Österreich nach Ecuador begeben, um Pater Teodoro Delago in seiner Arbeit mit einem Solidaritätseinsatz zu unterstützen.

Die Gruppe freut sich über den Baufortschritt


Padre Teodoro ist Pfarrer von Pijili in der Diözese Cuenca, Provinz Azuay und betreut 25 Dörfer, die sich vom Meeresniveau bis zu 4200m Höhe befinden, das sind etwa 1.200 Familien (dort werden die Bewohner nur als Familie gezählt). Alleine an dieser breitgestreuten Zusammensetzung kann man die Vielfältigkeit, Vielschichtigkeit und auch die große Problematik seines Handlungskreises erahnen.

Inhalt des heurigen Projektes ist der Bau bzw. der Aus- und Umbau einer Ausbildungswerkstätte für Automechanik, Elektroinstallation, Tischlerei, Schweine- und Fischzucht,......

Für die Mechanikerwerkstätte musste ein neues Gebäude errichtet werden.

Für die anderen Ausbildungsinhalte konnten bestehende Räumlichkeiten adaptiert werden.

Zusätzliche Bauten wie Abwasser- bzw. Sickergrube, die Neugestaltung der Elektroinstallation im bestehenden Bau und als Voraussetzung für die div. Werkstätten runden unseren Tätigkeitsbereich ab. Teilweise haben bereits die zukünftigen Schüler im Projekt mitgearbeitet.

Gruppe auf der Baustelle und beim gemeinsamen Mittagessen


Die anfallenden Kosten für Neu- und Umbau wurden mit 49.000,- Dollar kalkuliert. Davon konnte von der Gruppe ein Betrag von 40.000 abgedeckt werden. Der Rest wurde in Form von Materialspenden (Werkzeug für die diversen Ausbildungsstätten) übergeben.

Neuer Fischteich entsteht; Die ersten Elektrolehrlinge


Im Rahmen unserer Arbeit ergaben sich viele Berührungspunkte mit der Bevölkerung. Als Hilfe für die Verwirklichung des Projektes arbeiten alle Dörfer der Umgebung mit – eingeteilt in freiwillige Arbeitsgruppen (Mingas) und so mancher Schüler, der mithalft, wird diese Werkstätten als seine Ausbildungsstelle erleben. So war die Motivation zur Mithilfe bereits die Hilfe zur Selbsthilfe. Für die Jugendlichen ist es schön, ihre Zukunft auf diese weise mitgestalten zu können und für die Eltern oder die Älteren ist es schön, für die Jungen zu arbeiten.

Während unserer Anwesenheit konnten wir uns von der Weiterentwicklung der vorherigen Projekte überzeugen:

Projekt 2009 – La Forida – Bau einer landwirtschaftlichen orientierten berufsbildenden Schule

im Bild rechts der Baumeister mit seinen Kindern

Weiterbildung unsere Bauphase beim Dachdecken


Danke für alle Unterstützung!

Ilga Geppert

Konrad Piok

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